Raus auf den Kiez
Neon auf nassem Asphalt, Bass durch halboffene Türen, irgendwo ein Drink zu viel und Tanzen, bis die Schuhe weh tun. Hamburg schläft sowieso nicht.
Ich führe, du bestimmst die Richtung.
Hamburg · Freitag bis Sonntag
Yvonne,
Zwei Tage, in denen nichts muss und alles darf. Vorhang auf, Kerzenlicht an, Telefon aus.
Ich freu mich auf dich.
Das Programm
Alles ist gebucht, gedacht und für dich sortiert. Du musst nur mitkommen.
Wilkommen im Hotel und rein in die Sauna!
Den Aufguss übernehme ich! Es könnte prickelnd werden...
Licht aus, Trommeln an. Wir sitzen im Dunkeln, und wenn die Sonne über der Savanne aufgeht, schau ich kurz zu dir statt auf die Bühne.
Taschentuch ist eingeplant.
Ein Glas in der Hand, die Stadt unter uns, kein Termin mehr im Kalender. Wir reden, bis die Lichter weniger werden.
...was dann passiert - passiert! Es wird massiert...
Kein Wecker. Kaffee, warme Brötchen und Krümel im Laken – die bring ich dir, du bleibst liegen.
Aufstehen ist optional.
Kleine Teller, viel davon. Ouzo, Zitrone, Olivenöl auf den Fingern. Griechische Esskultur heißt: wir haben Zeit.
Gemäß Deiner Empfehlung...
Neonlicht, Musik aus offenen Türen, tanzen ohne Plan. Oder – wir bleiben da, wo wir sind.
Dazu später mehr.
Samstag, später Abend
Nach dem Essen gibt es zwei Wege. Beide sind gut. Du sagst, welcher.
Neon auf nassem Asphalt, Bass durch halboffene Türen, irgendwo ein Drink zu viel und Tanzen, bis die Schuhe weh tun. Hamburg schläft sowieso nicht.
Ich führe, du bestimmst die Richtung.
Wir bleiben, wo es warm ist. Tür zu, Licht klein, Kissen fliegen – und was danach passiert, steht in keinem Programmheft.
Fair warnen: ich verliere gern.
Und ja – du darfst dich auch erst um Mitternacht entscheiden.
Zum Schluss
Es geht mir nicht um das Musical, nicht um den Blick über die Dächer und nicht um den Wein.
Es geht um zwei Tage, an denen ich dich ganz für mich habe – und du nichts sein musst außer DU!
Ich freu mich auf dich und auf dieses Wochenende mit dir.
Daniel KUß